Kurfürstliches Palais
Das Kurfürstliche Palais gilt als einer der schönsten Rokoko-Paläste der Welt und wurde in mehreren Etappen errichtet. 1615 wurde der heutige Nord- und Ostflügel von Kurfürst Lothar von Metternich errichtet, Philip Christoph von Sötern baute den West- und Südflügel und Caspar von der Leyen vollendete den Bau. Der Südflügel wurde von Erzbischof Johann Philipp von Walderdorff 1756 hinzugefügt, der eine Rokoko-Treppe einfügen ließ, die heute noch begeistert. Großen Saal des Palais finden Konzerte statt und im Innenhof werden Open-Air Veranstaltungen angeboten.
Dreikönigenhaus
Das Dreikönigenhaus, ein frühgotische Wohnhaus, wurde um 1230 als Wohnturm erbaut. Das besondere ist, dass die Eingänge zu Verteidigungszwecken mehrere Meter über der Straße angebracht wurden, die nur über eine hochziehbare Treppe oder Leiter zu erreichen waren.
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Die Steipe
Die Steipe, liegt zentral am Hauptmarkt und war das Repräsentationshaus des Stadtrats mit Gesellschaftsräumen und Trinkstuben. Nach 50-jähriger Bauzeit wurde sie 1483 eingeweiht, im Rahmen des 2. Weltkriegs zerstört und 1970 wieder aufgebaut. Die Skulpturen, deren Originale im Trierer Museum zu bewundern sind, zeigen Heiliegnfiguren, die für die Entstehung Triers eine wichtige Rolle spielten.
Rotes Haus
Das Rote Haus ist nur von außen zu besichtigen und trägt verschiedene Inschriften, wovon eine behaupttet, dass Trier 1300 Jahre älter sei, als Rom. Eine andere ist dem Schutzherrn, dem heiligen St. Antonius, gewidmet. Ursprünglich erbaut wurde das Haus vom Bäckeramtsmeister und Domsekretär Johann Wilhelm Polch und war schon damals ein beeindruckendes Gebäude.
Frankenturm
Der Frankenturm entstand im 11. Jahrhundert in einer typischen Bauweise der römischen Zeit. Auch hier sind die Eingänge weit über dem Boden, was darauf hindeutet, dass die Befestigung der Stadt nur unvollständig war, und dass die Bewohner sich selbst verteidigen mussten. Wahrscheinlich gab es über die Stadt verteilt mehrere solcher Wehrtürme, wovon aber nur drei erhalten sind: der Frankenturm, das Rote Haus und der Jerusalemturm. Der Frankenturm ist für Veranstaltungen buchbar und bietet sicherlich eine hervorragende Kulisse für Hochzeiten oder andere Festivitäten.
Palais Walderdorff
Errichtet von dem Trierer Kurfürsten Johann Philipp von Walderdorff war das Palais Walderdorff ursprünglich als Dompropstei gedacht. Während der Besatzungszeit der Franzosen 1794-1815 wurde es als Präfektur des Saar-Departements umfunktioniert und heute, nach der Sanierung des Gesamtkomplexes wird das Gebäude als Stadtbücherei, Volkshochschule, Galerie, Standesamt, Seniorenbüro und Jugendtreff genutzt.
Palais Kesselstatt
Karl Melchior Freiherr von Kesselstatt ließ das Palais gegenüber dem Bischofshof etwa 1740 als typisches Stadtpalais errichten, obwohl schon damals die Lage beengt war, ist die Gestaltung der Hauptfassade hervorragend gelungen. Trotz der starken Zerstörung durch den 2. Weltkrieg wurde das Gebäude wieder aufgebaut und dient heute vorwiegend als Bürogebäude.
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Schloss Monaise
Schloss Monaise wurde etwa 1780 als Sommerresidenz im Stil des französischen Frühklassizismus erbaut und trägt heute noch die Inschrift „OTIUM CUM DIGNITATE“, was sinngemäß bedeutet, dass die Muße mit Würde zu genießen ist. Direkt an der Mosel gelegen, mit direktem Blick auf die Stadt Trier, ist das Schloss ein architektonisches Kunstwerk, das auf einer Grundfläche von 10 x 20 Metern eine bemerkenswerte Höhe aufweist. Heute wird das Schloss Monaise als ein Bauwerk von kulturhistorischer Bedeutung angesehen und beherbergt unter anderem ein Restaurant der gehobenen Klasse.


