Konstantin-Basilika
Die Konstantin-Basilika wurde im frühen 4. Jahrhundert als römische Palastaula erbaut, und beherbergt den größten antiken Einzelraum, der heute noch erhalten ist. Sie war Kaiser Konstantins Thronsaal und verfügte über eine entsprechende Innenausstattung. Marmor verkleidete Wände und schon damals konnte sie beheizt werden. 1856 wurde sie der evangelischen Kirche übergeben und heißt heute „Kirche zum Erlöser“.
Dom
Die „Hohe Domkirche St. Peter zu Trier“ wurde im frühen 4. Jahrhundert errichtet und ist eine Kathedralkirche. Sie gilt als die älteste Bischofskirche Deutschlands, ist die Mutterkirche des Trierer Bistums und gilt als UNESCO-Weltkulturerbe. Sie beherbergt Triers größte religiöse Schätze und viele der früheren Erzbischöfe sind hier begraben. Auch werden in einer extra angebauten Seitenkapelle der Heilige Rock, der Teile von Jesus Christus Tunika enthalten soll und das Turiner Grabtuch aufbewahrt.
Liebfrauenkirche
Die Liebfrauenkirche befindet sich genau neben dem Trierer Dom und gilt mit der Elisabethkirche als älteste gotische Kirche Deutschlands. Sie wurde auf den Fundamenten einer älteren Kirche erbaut die um 300 n. Chr. entstand. Erst 1000 Jahre später wurde diese abgerissen, um einer neuen, eindrucksvolleren Kirche zu weichen. Der Bau begann 1227 und endete 1243 und war der früheste gotische Zentralbau Deutschlands.
St. Matthias
Die Benediktinerabtei St. Matthias, deren Kirche eine romanische Basilika ist, erhielt ihren Namen durch die Gebeine, die 1127 beim Abriss der vorigen Kirche entdeckt wurden und die dort mit einigen anderen aufbewahrt werden. Neben den Überresten des Apostels Matthias liegen dort die Knochen der Begründer des Bistums Trier, der Bischöfe Valerius und Eucharius. Das ist das einzige Apostelgrab Deutschlands und nördlich der Alpen.
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St. Paulin
Die spätbarocke Pfarrkirche wurde bereits dreimal wiederaufgebaut. Das erste Mal im 4. Jahrhundert, das zweite Mal vor 1148 und nochmal zwischen 1734 und 1757. 1958 wurde sie dann von Papst Pius XII. als „basilica minor“ ausgezeichnet, was so viel bedeutet wie kleinere Basilika. Dieser Titel kann nur vom Papst vergeben werden und setzt voraus, dass die Kirche von großer Bedeutung ist. In Deutschland gibt e nur 32 Kirchen, die diesen Titel tragen und drei davon stehen in Trier.
St. Gangolf
St. Gangolf ist die Markt- und Stadtpfarrkirche und nach dem Dom die älteste Kirche Triers. Das Gebäude wurde 958 das erste Mal errichtet und zwischen 1284 und 1344 durch einen Neubau ersetzt. Sie ist im spätgotischen Stil erbaut und nach dem burgundischen Ritter Gangolf benannt, der im 8. Jahrhundert lebte und heiliggesprochen wurde.
Jesuitenkirche
Die Jesuitenkirche war früher eine Klosterkirche der Franziskaner, die in der ersten Hälfe des 13. Jahrhunderts erbaut wurde und später der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht wurde. Nach vielen Wirren ist sie heute wieder dem Priesterseminar zugehörig und enthält im südlichen Nebenchor eine Öffnung im Boden, einen Oculus, durch die man in die darunterliegende Spee-Gruft blicken kann. Sie wurde zwischen 1988 und 1993 aufwendig renoviert.
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St. Irminen
Entstanden aus römischen Speicheranlagen, die entlang der Mosel den Schiffsverkehr unterstützten, war St. Irminen von 600 n. Chr. bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts ein Kloster der Benediktinerinnen. Napoleon veranlasste, dass viele Klöster und Abteien zu Hospitälern und Altersheimen umfunktioniert wurden, von denen viele auch heute noch ihre ehemalige Funktion nicht verloren haben.


