Hauptmarkt
Der Hauptmarkt ist einer der größten Plätze der Stadt, und ist zentral gelegen. Mit der Einführung des Marktrechts um 100 v.Chr. wurde Trier zu einer einflussreichen und wohlhabenden Stadt. Um das zu symbolisieren wurde der Hauptmarkt von Heinrich, dem 1. 985 n. Chr. mit dem Marktkreuz als Hoheitssymbol ausgestattet. Er wurde im Mittelalter hauptsächlich als Warenverkaufs- und Handelsplatz genutzt, da die wichtigsten Handelsstraßen dort zusammentrafen und er direkt vor der Domstadt liegt.
Simeonstift
Das Simeonstift, erbaut ca. 1035 n. Chr. tu Ehren eines Einsiedlermönchs, der sich in der Porta Nigra einmauern ließ, ist das Stadtmuseum Triers, das Themen von der frühen Neuzeit bis in das 20. Jahrhundert ausstellt. Als Dauerausstellung bezeichnet, kann man hier das Marktkreuz, einen goldenen Becher Napoleons und ein Stadtmodell, das Trier um 1800 zeigt, bewundern.
Domfreihof/Domstadt
Als Domstadt bezeichnet man den Bezirk um den Dom, der bereits im Mittelalter durch eine Mauer vom Rest der Stadt abgetrennt wurde. Sein Zentrum ist der Domfreihof, der neben der eigentlichen Kathedrale liegt, von dem aus man eine herrliche Sicht auf die Westseite des Doms und auch auf die Liebfrauenkirche hat.
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Kornmarkt
Der Trierer Kornmarkt liegt im Bezirk Mitte / Gartenfeld und ist dort einer der zentralen Plätze. Er ist nur ca. 200 Meter vom Hauptmarkt entfernt. Dort liegt auch der Georgsbrunnen, der als der älteste Rokokobrunnen Deutschlands gilt. Beim jährlichen Trierer Altstadtfest und dem Christopher Street Day spielt der Platz eine tragende Rolle.
Viehmarktplatz
Im früheren Zentrum der Stadt, dem Forum, liegt der moderne Viehmarktplatz. Hier findet zweimal die Woche, dienstags und freitags, der Wochenmarkt statt. In den Achtzigern hatte man beim Bau eines weiteren Untergeschosses, die antiken Viehmarkttherme entdeckt. Auch hier finden zahlreiche Feste und Veranstaltungen statt.
Judengasse
Die Judengasse liegt nahe am Hauptmarkt und war das Zentrum des ehemaligen Judenviertels. Sie liegt direkt am großen Judenplatz. Nach der Vertreibung der Juden, im Jahre 1418 wurde das Judenviertel aufgelöst Trotzdem blieb der Name der Gasse und der anliegendes Judenpforte St. Maximin.
St. Maximin
Die Reichsabtei St. Maximin war früher das größte Benediktinerkloster Triers und außerdem eines der ältesten im Umkreis in Europa. Unter dem Kloster liegt ein antikes Gräberfeld mit über 1000 Gräbern, die heute noch begehbar sind. Im 4. Jahrhundert wurde die Abtei von Maximin gegründet, im Laufe der Zeit mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Heute ist die Kirche eine Sport- und Konzerthalle für eine katholische Schule.
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Moselkranen
Die am Moselufer liegenden Moselkranen sind Hafenkräne die erstaunlich früh gebaut wurden. Der Kran, auf der nördlichen Seite der Mosel wurde bereits 1413 gebaut, während der andere erst 1774 errichtet wurde. Die runden Bauten sind für ihre Bauzeit verblüffend technologisch. Sie haben ein drehbares Dach und gewaltige Laufräder im Inneren.
Mariensäule
Die Marienstatue, die die Stadt überragt ist eine Versinnbildlichung der Verkündigung der jungfräulichen Empfängnis. Die Statue ruht auf einer hohen Säule und ist über 40 m hoch. Sie wurde 1866 auf der linken Seite der Mosel eingeweiht.
Pfalzel
Der Begriff Pfalzel bezeichnet einen Stadtteil Triers, der ursprünglich ein festungsartiger Palast war. Viele der Gebäude sind immer noch auf den Grundmauern der einstigen Bauwerke erbaut und viele alte Bauwerke sind noch gut erhalten.


