Römische Bauwerke überstrahlen Trier

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Trier, als die älteste Stadt Deutschlands, wurde von Römern im Jahre 17 v. Chr. gegründet und immer noch sind viele Bauwerke gut erhalten, die das Flair der alten römischen Zeit wieder aufleben lassen.

Porta Nigra
Die Porta Nigra, von den Einwohnern Triers meist nur als Porta bezeichnet, wurde um 180 n. Chr. von den Römern erbaut und gilt heute als das besterhaltene römische Stadttor Deutschland. Es war ursprünglich Teil der früheren Stadtmauer. Endgültig fertiggestellt wurde die Porta Nigra jedoch nie, weder wurde ein funktionierendes Tor eingebaut noch wurde die Fassade vollständig fertiggestellt. Laut Haager Konvention ist die Porta Nigra ein geschütztes Kulturgut und gilt als eines der sehenswertesten Monumente Deutschlands.
Ein sizilianischer Mönch ließ sich im 2. Jahrhundert als Einsiedler dort nieder. Ihm zu Ehren wurde die Porta Nigra vom damaligen Erzbischof zur Doppelkirche umgebaut, in der der Einsiedler nach seiner Heiligsprechung bestattet wurde.


Dom
Der Trierer Dom wurde im frühen 4 Jahrhundert erbaut und ist die älteste Bischofskirche und das älteste römisch-katholische Bistum Deutschlands. Der Kirchturm mit einer Höhe von mehr als 112 Metern die höchste Kirche Triers und beherbergt dessen größte religiöse Schätze. Zum einen sind dort einige der früheren Erzbischöfe begraben und zum anderen werden dort in einer extra angebauten Seitenkapelle der Heilige Rock in dem Teile der Tunika von Jesus Christus vorhanden sein sollen und das Turiner Grabtuch, in dem dieser begraben wurde, aufbewahrt. Auch wenn beides umstritten ist, sollte man sich eine Besichtigung nicht entgehen lassen.

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Konstantin-Basilika
Die im frühen 4. Jahrhundert erbaute Palastaula diente Kaiser Konstantin als Thronsaal und war entsprechend eingerichtet, mit Marmor verkleidet und schon damals beheizt. Sie enthält den größten Einzelraum, der mit 67 m Länge, 27 m Breite und 33 m Höhe aus der Antike erhalten geblieben ist.

Amphitheater
Das Amphitheater wurde ca. 100 n. Chr. erbaut und war ursprünglich Teil der alten Stadtmauer. Es war für Spiele, Hinrichtungen und Volkslesungen ausgerichtet und noch heute versucht Trier diese Zeiten wieder aufleben zu lassen. Im Sommer werden Führungen angeboten, in denen ein als Gladiator verkleideter Schauspieler von seinem Werdegang und Leben als Gladiator erzähl. Im August finden dort die größten Römerspiele Deutschlands statt.

Kaiserthermen, Thermen am Viehmarkt, Barbarathermen
Therme bezeichnen ursprüngliche antike römische Badeanstalten und Trier hat gleich drei davon. Die Therme am Viehmarkt, so benannt auf Grund ihres Fundorts, sind die ältesten und wurde ca. 80 n. Chr. errichtet. Die Barbarathermen wurden im 2. Jahrhundert errichtet aufgrund der wachsenden Bevölkerungsdichte Triers und die Therme am Viehmarkt die steigende Nahcfrage nicht mehr bedienen konnten. Sie war schon damals die großflächigste Badeanstalt nördlich der Alpen. Die Kaiserthermen, die um die 300 n. Chr. von Kaiser Konstantin errichtet wurden, dienten hauptsächlich Repräsentationszwecken und sollten die Bedeutung des Kaisers, der Trier zur Residenz ernannt hatte hervorheben.

Römerbrücke
Die Römerbrücke auch ‚alte Moselbrücke‘ genannt, ist die älteste Brücke Deutschland und die erste Holzbrücke wurde 17 v. Chr. erbaut, was mit zur Gründung der Stadt Trier beitrug. Schon 45 n. Chr. wurde die erste Steinbrücke errichtet und die heutige Römerbrücke, über die täglich viele tausend Autos fahren, ist die dritte an dieser Stelle und wurde zwischen 144 und 154 n. Chr. fertiggestellt.

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